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Förderungen / grants

 

2000  Sequa–Stiftung, Handwerkskammer München

2007  Ankauf: Sammlung Legnica, Polen

2008  Prinzregent–Luitpold-Stiftung, Kulturreferat München

2009  Juror: Prinzregent–Luitpold–Stiftung, Kulturreferat München

2010  Atelierförderung, Kulturreferat München

2011  Danner Ehrenpreis, München

2012 Stipendium/schoolar-ship, Ionion Center for Arts and Culture, Kefalonia, GR

2012 Sammlung/collection Fondazione Cominelli

2016 Mehr Grün für München, Preis des Baureferates München (Gartenprojekt)

 

Über Diana Dudek

Zierlichkeit, Feinheit, Zurückhaltung und Freude am Zusammenspiel unterschiedlicher Materialien verbinden sich in Diana Dudeks Arbeiten.

Die während und im Umfeld ihrer Diplomarbeit in Genf entstandenen Werke sind durch eine eher dunkle Farbigkeit und matte Oberflächen gekennzeichnet, die den Werken eine etwas düstere, schwermütige Anmutung verleihen und an Trauerschmuck denken lassen. Hämatit oder Bergkristall wird mit Textil sowie gegossenem und geprägtem Silber kombiniert. Das Textil verbindet Perlen mit ornamentierten Silberröhren oder flachgedrückten Trichterformen. Einige der Arbeiten lassen an Gebetskränze, Rosenkränze, islamische Perlenarbeiten denken.

Die jüngeren Arbeiten greifen die Materialmischung auf und stellen mattiertes Bergkristall mit gehäkelten Schläuchen oder Kordeln zusammen sowie mit farbigen Garnen oder Porzellanabgüssen von Spitzen und Tulpenblättern, die auch Muscheln assoziieren lassen und damit das florale Motiv abstrahieren. Die Vorlage aus der Natur wird in ein Ornament verwandelt, das noch durch kleine Saatperlen verziert werden kann. Im Unterschied zu dem eher melancholisch-traurigen, nachdenklichen und ernsten Charakter der früheren Arbeiten sind diese nun durch eine helle, freundliche Farbgebung bestimmt und vermitteln in der Motivik aus Spitzen und Blumen einen fröhlichen und sommerlichen Charakter. Die Ketten sind unregelmäßig angeordnet, bilden Knoten und Schlaufen, lassen Enden lose herabhängen. Hierdurch erhalten sie eine spontane und lockere Note.

Stets sind Diana Dudeks Arbeiten durch Zierlichkeit und Leichtigkeit charakterisiert. Materialkombinationen und Arrangement setzen visuell das Entstehen der Arbeiten auf intuitiver Grundlage um. Für Diana Dudek steht das „Machen“, die Arbeit am Schmuck im Vordergrund. Die Arbeit ermöglicht Konzentration, Entspannung, das Verarbeiten von Emotionen und Eindrücken, von Träumen und Inspirationen. Dieses verleiht dem Schmuck eine äußerst persönliche Note, wobei dieses persönliche Element zugleich als Möglichkeit gesehen wird, über den eigenen inneren Dialog hinweg mit dem Betrachter in einen Dialog zu treten.

Diana Dudek sieht ihre Arbeiten bestimmt durch Ernst und Spiel, durch Leichtigkeit und Humor sowie gleichzeitig durch Nachdenklichkeit, Ernst und Melancholie. Für Diana Dudek ist Schmuck mobiles Kunstwerk, persönliche Äußerung und besitzt Amulett-Funktion.

Dr. Michaela Braesel

 

About Diana Dudek

Graceful, fine, reserved, joy taken in the combination of very different materials. These are the hallmarks of Diana Dudek’s work. 

The pieces dateable to the period when she was studying in Geneva can be characterized by rather dark colors and burnished surfaces, which create a somber melancholic atmosphere and recall the jewelry of mourning. Hematite or rock crystal is combined with textiles and cast or embossed silver. Textiles connect pearls with ornamented silver pipes or funnels pressed flat. Some of the pieces remind one of prayer beads, rosaries, and Islamic pearl work. 

Her most recent work continues the mixing of materials: burnished rock crystal with crocheted tubing or cording as well as with colored yarns or porcelain replicas of lace and tulip petals, which remind one of shells and carry the floral motive into the abstract realm. The motive taken from nature is transformed into ornament, which can be further decorated with little seed-pearls. In contrast to her earlier work – which can be characterized as melancholic, reflective, and serious – these newer pieces use bright and friendly colors, and with the choice of lace and flower motives, evidence a joyful and summer-like character. Chains are unevenly ordered, create knots and loops, leave ends dangling, and thereby express ease and spontaneity. Her work is always delicate and light.

Intuition is given form in the arrangement and combination of materials. For Diana Dudek primacy is given to the “making”. Work enables concentration, relaxation, the processing of emotions, impressions, dreams and inspirations. This gives her jewelry a very personal note, whereby the personal element is seen as a chance, via the inner dialogue, to have a dialogue with the viewer. 

She sees her work as playful and earnest; involving lightness and humor, as well as   thoughtfulness, seriousness, and melancholy. For Diana Dudek jewelry is mobile art, personal expression, and amulet.

Dr. Michaela Braesel